Hochzeitswebsite erstellen: Der komplette Guide 2026
WhatsApp-Gruppen für Hochzeitsinfos? Anrufe mit den gleichen Fragen zum zehnten Mal beantworten? E-Mails mit Location-Details verschicken, die keiner wiederfindet? Es geht auch eleganter.
Eine Hochzeitswebsite ist die zentrale Anlaufstelle für alle Infos rund um euren großen Tag. Datum, Location, Zeitplan, Hotel-Empfehlungen, RSVP (Zu- oder Absage) – alles an einem Ort. Eure Gäste müssen nicht fragen, ihr müsst nicht hundertmal das Gleiche erklären.
In diesem Guide zeigen wir euch, wie ihr in 2-3 Stunden eine professionelle Hochzeitswebsite erstellt – ohne Programmierkenntnisse, ohne Agentur, ohne 500€ Budget. Wir vergleichen die besten Tools (inklusive unserer eigenen Lösung Event-Photowall, die wir hier nüchtern betrachten wollen) und erklären, was wirklich auf die Website gehört (und was nicht).
Transparenz: Wir sind selbst Anbieter mit Event-Photowall, außerdem Fotografen und vermieten Fotoboxen. In diesem Artikel stellen wir verschiedene Optionen objektiv vor – inklusive unserer eigenen Lösung.
Warum eine Hochzeitswebsite?
Bevor wir in die Technik einsteigen: Braucht ihr überhaupt eine Hochzeitswebsite?
Die Argumente dafür:
- Zentrale Anlaufstelle: Alle Infos an einem Ort, jederzeit abrufbar
- Zeitersparnis: Keine zehn Anrufe mehr mit "Wo ist nochmal das Hotel?"
- Aktualität: Änderungen könnt ihr sofort für alle updaten
- RSVP-Funktion: Gäste können direkt zusagen/absagen
- Modern: 2026 erwarten viele Gäste digitale Infos
- Photowall-Integration: QR-Code prominent platzieren für Gäste-Fotos
Die Argumente dagegen:
- Zeitaufwand: 2-3 Stunden Setup (aber dafür spart ihr später Zeit)
- Nicht jeder nutzt Internet: Ältere Gäste checken vielleicht keine Websites
- Noch ein To-Do: Bei all dem Hochzeits-Stress eine weitere Aufgabe
Unsere ehrliche Meinung:
Ab 50 Gästen lohnt sich eine Hochzeitswebsite fast immer. Ihr spart euch so viele Telefonate und WhatsApp-Nachrichten, dass sich der Aufwand dreifach auszahlt.
Für eine 20-Personen-Hochzeit im engsten Familienkreis? Da reicht WhatsApp – auch wenn eine Hochzeitswebsite selbst hier schöner aussieht und euch trotzdem Arbeit erspart, da ihr nicht ständig die gleichen Fragen beantworten müsst.
Was gehört auf eine Hochzeitswebsite?
Bevor ihr euch für ein Tool entscheidet, klärt erstmal: Was wollt ihr überhaupt auf der Website haben?
Must-Haves (das braucht jede Hochzeitswebsite)
1. Datum & Uhrzeit
So simpel es klingt: Das ist das Wichtigste. Groß und prominent auf der Startseite.
Beispiel:
Samstag, 21. Juni 2026
Trauung: 14:00 Uhr | Feier: 18:00 Uhr
2. Location mit Google Maps Link
Nicht nur die Adresse, sondern direkt einen klickbaren Google Maps Link. So kann jeder Gast direkt navigieren.
Beispiel:
Gutshaus Müller
Dorfstraße 12, 12345 Musterstadt
[Zur Navigation (Google Maps)]
3. Zeitplan / Ablauf
Wann ist was? Gäste wollen wissen, wie der Tag strukturiert ist.
Beispiel:
14:00 Uhr – Trauung in der Dorfkirche
15:00 Uhr – Sektempfang im Gutshaus
18:00 Uhr – Dinner
21:00 Uhr – Party
4. Anfahrt & Parken
Wie kommen Gäste hin? Wo können sie parken?
Beispiel:
Mit dem Auto: A9 Abfahrt Musterstadt, dann B123 Richtung Dorf
Parken: Kostenlose Parkplätze direkt am Gutshaus (50 Plätze)
Mit der Bahn: Bahnhof Musterstadt, dann Taxi (~10€, 15 Min)
5. Hotel-Empfehlungen
Besonders wichtig für auswärtige Gäste. Listet 2-3 Hotels in verschiedenen Preisklassen auf.
Beispiel:
Hotel am See – 120€/Nacht (10 Min zur Location)
Pension Müller – 65€/Nacht (5 Min zur Location)
Airbnb-Tipps: In Musterstadt gibt es viele schöne Ferienwohnungen
6. RSVP / Anmeldung
RSVP steht für "Répondez s'il vous plaît" (französisch für "Bitte antworten"). Gäste sollen hier zusagen oder absagen können – entweder per Formular oder per Link.
Beispiel:
Bitte gebt uns bis zum 1. Mai Bescheid, ob ihr dabei seid!
[Zusagen] [Absagen] [Noch unsicher]
7. FAQ / Häufige Fragen
Dresscode? Sind Kinder erlaubt? Gibt es vegetarisches Essen? Ein FAQ-Bereich spart euch unzählige Rückfragen und ist daher sehr empfehlenswert.
Beispiel:
Q: Was soll ich anziehen?
A: Festlich, aber bequem. Anzug oder Cocktailkleid.
Q: Kann ich Kinder mitbringen?
A: Kinder ab 12 Jahren sind herzlich willkommen.
Q: Gibt es vegetarisches Essen?
A: Ja! Bitte gebt bei der RSVP an, wenn ihr besondere Wünsche habt.
Nice-to-Have (kann, muss aber nicht)
Unsere Geschichte
Eine kurze Version eurer Kennenlern-Geschichte. WICHTIG: Kurz halten!
Beispiel:
Wir haben uns 2019 bei einem Konzert kennengelernt.
Sarah stand auf Toms Fuß, er verschüttete sein Bier –
der Rest ist Geschichte. Nach 5 Jahren Beziehung und
2 Jahren Verlobung heiraten wir jetzt.
Jedes Paar kann natürlich so ausführlich erzählen, wie es möchte – wer mehr schreiben will, darf das gerne tun. Nicht jeder Gast muss es lesen. ;)
Geschenke-Wunschliste
Optional. Manche Paare wollen das, andere finden es unangenehm.
Wenn ihr eine habt, dann ehrlich und direkt:
Wir freuen uns über einen Beitrag zu unserer Hochzeitsreise
oder etwas von unserer Amazon-Wunschliste.
[Link zur Wunschliste]
Livestream-Info
Wenn ihr einen Livestream plant (für Gäste, die nicht kommen können).
Photowall / QR-Code für Gästefotos
Das ist euer Bereich! Groß und prominent:
📸 Teilt eure Fotos mit uns!
Scannt den QR-Code während der Hochzeit
und ladet eure Lieblingsmomente hoch.
[QR-Code]
Keine App nötig – funktioniert direkt im Browser.
Bitte NICHT auf die Website
Ellenlange Liebesgeschichten
Niemand liest 5 Seiten darüber, wie ihr euch kennengelernt habt. Wirklich.
Autoplay-Musik
Das nervt. Lasst es.
Zu viele Unterseiten
Haltet es simpel. 3-4 Seiten reichen: Home, Details, RSVP, FAQ. Oder noch einfacher: Eine einzige Seite (OnePager) mit allen Infos übersichtlich untereinander.
Komplizierte Navigation
Eure Gäste sind nicht Web-Designer. Wenn sie nicht sofort finden, wo die Location ist, ist die Navigation zu kompliziert.
Die besten Tools für Hochzeitswebsites
Jetzt wird's praktisch. Welche Tools gibt es, und welches passt zu euch? Wir stellen verschiedene Optionen vor – inklusive unserer eigenen Lösung Event-Photowall, die wir aber objektiv einordnen wollen.
Empfehlung 0: Event-Photowall (ab 79€ einmalig)
Was ist das?
Das ist unsere eigene Lösung, deshalb stellen wir sie voran – aber wir wollen ehrlich sein: Event-Photowall ist eine Fotogalerie-Lösung mit integrierter Eventseite. Die Eventseite kann aber auch alleine (ohne Photowall) genutzt werden – rein theoretisch könnt ihr nur die Hochzeitswebsite betreiben, wenn ihr die Fotogalerie-Features nicht braucht.
Wie funktioniert's:
- Event erstellen bei Event-Photowall
- Paket wählen (ab Marathon für 79€)
- Eventseite einrichten: Design wählen, Texte einfügen, Locations hinzufügen
- Subdomain erhalten (z.B. eure-hochzeit.event-photowall.com)
- Photowall, Download-Bereich und alle Features sind automatisch integriert
Was kann die Eventseite:
- Verschiedene Designs für die Hochzeitswebsite (anpassbar)
- Subdomain inklusive (z.B. sarah-tom.event-photowall.com)
- Multilingualität mit automatischer Übersetzung
- Locations (auch mehrere: Kirche, Shooting-Location, Hotel, Feierlocation)
- Agenda/Ablauf (Zeitplan des Tages)
- FAQ-Bereich (Häufige Fragen)
- Fotogalerie (automatisch integriert – Gäste laden über QR-Code hoch)
- Header & Footer individuell anpassbar
- Zusätzliche Informationen (Anfahrt, Hotels, etc.)
- Rechtliches (Impressum, Datenschutz – einmal eingeben, gilt für gesamte Seite + WebApp)
- RSVP (Zu-/Absage Funktion – kommt noch)
- OnePager-Design (alle Infos auf einer Seite)
Was kommt noch (auf der ToDo-Liste):
- Geschenkliste
- Gästemanagement
- Eigene Domain-Einbindung
- Weitere Galerie-Seiten (noch in Planung)
Vorteile:
- Eventseite + Photowall + Download in einem Paket
- Einmaliger Preis (nicht monatlich!) – 79€ für das gesamte Event
- DSGVO-konform (Impressum, Datenschutz bereits integriert)
- Photowall mit Foto-Challenges, Quiz, Bildervoting, Overlays (z.B. Tagesplanung)
- Gäste können Bilder in Originalqualität hochladen (über Web-Schnittstelle)
- Aktivitäts-Ranking der Gäste
- Anpassbarer Stil für User-Bereich und Photowall
- Kein Setup-Stress: Alles an einem Ort
Nachteile:
- Primär Fotogalerie-Tool, nicht reine Website-Lösung
- Eigene Domain-Einbindung noch nicht möglich (kommt noch)
- RSVP, Geschenkliste, Gästemanagement noch in Entwicklung
- Weniger Designfreiheit als bei Wix oder WordPress
Kosten:
- Ab Paket Marathon: 79€ einmalig (nicht pro Monat!)
- Inklusive: Eventseite, Fotogalerie, Download, Photowall mit Live-Anzeige, Foto-Challenges, Quiz, und vieles mehr
Für wen geeignet:
Paare, die eine Photowall für die Hochzeit wollen – dann bekommt ihr die Eventseite quasi mit dazu. Besonders sinnvoll, wenn euch wichtig ist, dass Gäste Fotos hochladen und direkt auf einem Bildschirm sehen können (Live-Photowall).
Die Eventseite funktioniert aber auch ohne Photowall-Features – ihr könnt sie rein als Hochzeitswebsite nutzen, wenn ihr möchtet. Das macht Sinn, wenn ihr die All-in-One-Lösung schätzt (Website + potenzielle Fotogalerie später) zum einmaligen Preis.
Unser ehrliches Fazit:
Event-Photowall ist kein reiner Website-Baukasten. Wenn ihr RSVP, Geschenkliste und maximale Design-Freiheit braucht, sind Wix oder Wedding Mapper aktuell besser geeignet. ABER: Wenn ihr eine Photowall UND eine Eventseite wollt, bekommt ihr hier beides zum einmaligen Preis – ohne monatliche Abo-Falle.
Beispiel: event-photowall.com/pricing
Tool 1: Canva (kostenlos / 12€/Monat)
Was ist das?
Canva ist eigentlich ein Design-Tool, aber es kann auch simple Websites erstellen. Sehr einfach, visuell, viele Vorlagen.
Wie funktioniert's:
- Canva-Account erstellen (kostenlos)
- "Website" erstellen wählen
- Template auswählen (z.B. "Wedding Website")
- Texte und Bilder anpassen (Drag & Drop)
- Veröffentlichen → ihr bekommt eine URL wie canva.site/eure-hochzeit
Vorteile:
- Super einfach (auch für Nicht-Techies)
- Viele schöne Design-Vorlagen
- Kostenlos (Basis-Version)
- Schnell fertig (1-2 Stunden)
Nachteile:
- Keine RSVP-Funktion eingebaut (müsst ihr extern lösen)
- URL ist canva.site/... (keine eigene Domain ohne Pro-Account)
- Begrenzte Funktionen (keine Formulare, keine Datenbank)
Kosten:
- Kostenlos: Basis-Features, Canva-URL
- Pro (12€/Monat): Eigene Domain möglich, mehr Templates
Für wen geeignet: Paare, die eine einfache, schöne Website wollen – ohne RSVP-Funktion. Wenn ihr RSVP braucht, müsst ihr das extern lösen (z.B. Google Forms).
Beispiel: canva.com → Websites erstellen
Tool 2: Wix / Jimdo (0-15€/Monat)
Was ist das?
Klassische Website-Baukästen mit Drag & Drop. Deutlich mächtiger als Canva, aber auch etwas komplexer.
Wie funktioniert's:
- Account bei Wix oder Jimdo erstellen
- Template "Hochzeit" auswählen
- Seiten bearbeiten (Texte, Bilder, Abläufe)
- RSVP-Formular einbauen (geht mit Wix Forms)
- Domain wählen (z.B. hochzeit-sarah-tom.wixsite.com)
- Veröffentlichen
Vorteile:
- RSVP-Formulare einbaubar
- Mehr Flexibilität als Canva
- Relativ einfach zu bedienen
- Viele Hochzeits-Templates
Nachteile:
- Kostenlos-Version hat "Erstellt mit Wix"-Branding
- Etwas mehr Lernkurve als Canva (2-3 Stunden statt 1 Stunde)
- RSVP-Daten landen in Wix-Datenbank (nicht ganz DSGVO-optimal)
Kosten:
- Kostenlos: Wix-URL, mit Branding
- Light (9€/Monat): Eigene Domain (z.B. hochzeit-sarah-tom.de)
- Core (15€/Monat): Keine Werbung, mehr Features
Für wen geeignet: Paare, die RSVP-Funktion direkt auf der Website haben wollen und bereit sind, 15€ für einen Monat zu zahlen.
Beispiel: wix.com oder jimdo.com
Tool 3: Wedding Mapper / Hochzeitsplaza (50-150€)
Was ist das?
Spezialisierte Anbieter für Hochzeitswebsites. Diese Tools sind NUR für Hochzeiten gemacht und haben alle Features eingebaut: RSVP, Geschenkliste, Zeitplan, Gästemanagement.
Wie funktioniert's:
- Account erstellen bei Wedding Mapper, Hochzeitsplaza o.Ä.
- Hochzeits-Paket buchen (meist 50-150€)
- Template auswählen
- Daten eingeben (Location, Zeitplan, etc.)
- Gästeliste hochladen
- RSVP-Funktion aktivieren
- Veröffentlichen
Vorteile:
- Alles dabei: RSVP, Geschenkliste, Gästemanagement
- Spezialisiert auf Hochzeiten (alle Features, die ihr braucht)
- Einfache Bedienung
- Support, falls was nicht funktioniert
Nachteile:
- Kostet Geld (50-150€)
- Design oft etwas oldschool / nicht so modern wie Canva
- Ihr seid an den Anbieter gebunden (könnt die Website nicht mitnehmen)
Kosten:
- Wedding Mapper: ca. 80€ einmalig
- Hochzeitsplaza: ab 50€
Für wen geeignet: Paare, die die All-in-One-Lösung wollen und bereit sind, dafür zu zahlen. Besonders gut, wenn ihr viele Gäste habt (100+) und komplexes RSVP-Management braucht.
Beispiel: weddingmapper.com oder hochzeitsplaza.de
Tool 4: Notion (kostenlos)
Was ist das?
Notion ist eigentlich ein Notizen-/Projektmanagement-Tool. Aber es kann auch simple Websites erstellen. Sehr funktional, nicht besonders hübsch.
Wie funktioniert's:
- Notion-Account erstellen (kostenlos)
- Neue Seite erstellen: "Hochzeit Sarah & Tom"
- Inhalte eintragen (Listen, Tabellen, Texte)
- "Als Webseite teilen" aktivieren
- Link kopieren und an Gäste verschicken
Vorteile:
- Komplett kostenlos
- Sehr flexibel (ihr könnt alles selbst strukturieren)
- Einfach zu updaten
- Funktioniert gut für Info-Sammlung
Nachteile:
- Nicht "hübsch" – eher funktional
- Kein RSVP-Formular eingebaut (müsst ihr extern lösen)
- URL ist notion.site/... (keine eigene Domain)
- Wirkt nicht wie eine klassische Hochzeitswebsite
Kosten: Kostenlos
Für wen geeignet: Tech-affine Paare, denen Funktionalität wichtiger ist als Design. Wenn ihr eh schon Notion nutzt, ist das eine schnelle Lösung.
Beispiel: notion.so
Tool 5: WordPress (kostenlos + Domain 5€/Monat)
Was ist das?
Das mächtigste Tool in dieser Liste. WordPress ist ein vollwertiges Content-Management-System. Ihr habt maximale Kontrolle – aber auch mehr Lernkurve.
Wie funktioniert's:
- Webhosting + Domain kaufen (z.B. bei All-Inkl, Strato, Hetzner – 5€/Monat)
- WordPress installieren (1-Click-Installation bei den meisten Hostern)
- Theme "Hochzeit" installieren (z.B. "Astra" oder "OceanWP" mit Wedding-Layout)
- Plugins installieren (z.B. Contact Form 7 für RSVP)
- Inhalte eintragen
- Veröffentlichen
Vorteile:
- Maximum Kontrolle & Flexibilität
- Eigene Domain (hochzeit-sarah-tom.de)
- Keine Abhängigkeit von Drittanbietern
- Kostenlos (außer Hosting)
- Bleibt euch für immer (könnt ihr nach der Hochzeit als Erinnerungs-Website behalten)
Nachteile:
- Höherer Aufwand (4-6 Stunden Setup statt 2 Stunden)
- Lernkurve (besonders für Nicht-Techies)
- Ihr müsst euch um Updates, Sicherheit, Backups kümmern
- DSGVO-Compliance ist eure Verantwortung
- WICHTIG: Sicherheitsrisiko! WordPress ist leider ein beliebtes Ziel für Hacker. Regelmäßige Updates und Sicherheits-Plugins sind Pflicht!
Kosten:
- Domain: ~10€/Jahr (z.B. bei Namecheap)
- Hosting: 5-10€/Monat (bei Strato, All-Inkl, Hetzner)
- WordPress-Theme für Hochzeiten: 0-60€ (kostenlose Themes verfügbar, Premium-Themes schöner)
Für wen geeignet: Paare, die Erfahrung mit Websites haben oder jemanden kennen, der sich auskennt. Wenn ihr die Website nach der Hochzeit als Erinnerungs-Blog weiterführen wollt, ist WordPress ideal.
Beispiel: wordpress.org (nicht wordpress.com – das ist eine andere Sache)
Tipps für alle Tools: So wird eure Hochzeitswebsite perfekt
Egal welches Tool ihr wählt – diese Grundprinzipien gelten immer:
1. Mobile First
80% eurer Gäste werden die Website am Smartphone anschauen. Testet die Mobile-Ansicht gründlich!
2. Haltet es einfach
Weniger ist mehr. Lieber wenige, klare Infos als zehn überladene Seiten.
3. Link auf Save-the-Date-Karten
Packt den Link zu eurer Hochzeitswebsite (oder Eventseite) unbedingt auf eure Save-the-Date-Karten! So haben eure Gäste von Anfang an alle Infos griffbereit – und ihr spart euch hunderte Rückfragen zu Location, Hotels und Zeitplan.
Beispiel:
Alle Infos auf:
hochzeit-sarah-tom.de
4. Testet vor dem Versand
Lasst 2-3 Freunde die Website testen, bevor ihr sie an alle verschickt. Sind alle Links klickbar? Funktioniert das RSVP?
5. Früh online gehen
Veröffentlicht die Website mindestens 2-3 Monate vor der Hochzeit. Bei Destination-Hochzeiten sogar 6 Monate.
6. Nach der Hochzeit updaten
Entweder die Website mit "Danke!" und Foto-Link updaten – oder komplett offline nehmen.
Die häufigsten Fehler
Nach hunderten Hochzeitswebsites, die wir gesehen haben, hier die klassischen Fehler – und wie ihr sie vermeidet:
Fehler 1: Zu viel Text
Symptom: 5 Seiten über eure Liebesgeschichte, 3 Absätze zum Catering, ellenlange Anreise-Beschreibungen.
Warum schlecht: Niemand liest das. Wirklich.
Lösung: Haltet es kurz. 2-3 Sätze pro Abschnitt. Wenn Gäste mehr wissen wollen, können sie fragen.
Fehler 2: Zu komplizierte Navigation
Symptom: 10 Unterseiten mit verwirrenden Namen ("Unsere Reise", "Der Tag", "Drumherum", etc.).
Warum schlecht: Gäste finden nicht, was sie suchen.
Lösung: Maximal 4 Hauptseiten: Home, Details, RSVP, FAQ. Klar benannt, einfache Navigation.
Fehler 3: Keine Mobile-Optimierung
Symptom: Die Website sieht am Desktop toll aus, aber am Handy ist alles durcheinander.
Warum schlecht: 80% eurer Gäste schauen am Smartphone. Wenn die Website dort nicht funktioniert, ist sie nutzlos.
Lösung: Testet die Mobile-Ansicht! Jedes moderne Tool (Wix, Canva, etc.) zeigt euch eine Handy-Vorschau.
Fehler 4: Website zu spät online
Symptom: Die Website geht 3 Wochen vor der Hochzeit live. Gäste haben schon Hotels gebucht, Pläne gemacht – ohne eure Infos.
Warum schlecht: Zu spät. Gäste brauchen die Infos mindestens 2-3 Monate vorher (bei Destination-Hochzeiten sogar 6 Monate).
Lösung: Website erstellen, sobald ihr Location und Datum fixiert habt. Lieber früh online mit Basis-Infos, die ihr später erweitert.
Fehler 5: Kein Update nach Hochzeit
Symptom: Die Website bleibt ewig online mit "Wir freuen uns auf den 21. Juni" – obwohl die Hochzeit längst vorbei ist.
Warum schlecht: Wirkt vergessen und lieblos.
Lösung: Nach der Hochzeit ein Update:
Danke an alle!
Unsere Hochzeit am 21. Juni war unvergesslich.
Danke, dass ihr dabei wart!
Fotos findet ihr hier: [Link]
Oder: Website komplett offline nehmen nach 3 Monaten.
DSGVO: Was müsst ihr beachten?
Ja, auch Hochzeitswebsites fallen unter DSGVO – besonders wenn ihr RSVP-Formulare habt.
Was ihr beachten müsst:
1. Datenschutzerklärung
Ihr müsst eine Datenschutzerklärung haben, die erklärt:
- Welche Daten sammelt ihr? (Name, E-Mail, RSVP-Antworten)
- Wo werden sie gespeichert? (Server in Deutschland oder EU)
- Wer hat Zugriff? (Nur ihr)
- Wie lange speichert ihr sie? (Bis 3 Monate nach der Hochzeit)
Wichtig: Wix, Canva & Co. bieten oft vorgefertigte Datenschutz-Templates an. Nutzt die!
2. Keine Weitergabe an Dritte
Ihr dürft die RSVP-Daten nicht an Dritte weitergeben (z.B. an den Caterer, ohne Zustimmung der Gäste).
Lösung: Schreibt ins RSVP-Formular:
Mit der Anmeldung stimme ich zu, dass meine Daten
für die Organisation der Hochzeit verwendet werden.
3. Löscht die Daten nach der Hochzeit
Ihr braucht die RSVP-Liste nach der Hochzeit nicht mehr. Löscht sie spätestens 3 Monate danach.
Praxis-Tipp: Exportiert die Gästeliste vorher als Excel-Datei und speichert sie lokal (nicht auf der Website).
4. Cookies & Tracking
Wenn ihr Google Analytics oder Facebook Pixel einbaut (machen manche Tools automatisch), braucht ihr ein Cookie-Banner.
Lösung: Lasst das Tracking einfach weg. Für eine private Hochzeitswebsite braucht ihr keine Analytics.
Bei Event-Photowall: Impressum und Datenschutzerklärung sind bereits integriert. Ihr gebt sie einmal ein, und sie gelten automatisch für die gesamte Seite inklusive WebApp.
Ehrlich: Für eine private 50-100-Personen-Hochzeit ist DSGVO-Compliance kein riesiges Thema. Solange ihr die Daten nicht verkauft oder missbraucht, passiert nichts. Aber die Grundregeln solltet ihr trotzdem einhalten.
Kostenübersicht: Was kostet eine Hochzeitswebsite wirklich?
Hier die ehrliche Rechnung für verschiedene Szenarien:
Szenario 0: Event-Photowall (79€ einmalig)
- Event-Photowall Paket Marathon (79€ einmalig, nicht monatlich!)
- Subdomain inklusive (z.B. eure-hochzeit.event-photowall.com)
- Eventseite + Fotogalerie + Photowall + Download + Challenges + Quiz + Overlays
- Impressum & Datenschutz bereits integriert
- Gesamt: 79€ (einmalig für das gesamte Event)
Gut für: Paare, die ohnehin eine Photowall wollen. Ihr bekommt die Eventseite quasi mit dazu. Perfekt, wenn Gäste Fotos hochladen und live auf einem Bildschirm sehen sollen.
Einschränkung: Eigene Domain-Einbindung noch nicht möglich (kommt noch), RSVP/Geschenkliste/Gästemanagement in Entwicklung.
Szenario 1: Minimal-Budget (0€)
- Canva (kostenlos)
- Kostenlose Subdomain (canva.site/...)
- Kein RSVP (Gäste antworten per WhatsApp)
- Gesamt: 0€
Gut für: Kleine Hochzeiten (20-30 Gäste), wenn ihr kein Geld ausgeben wollt und keine Fotogalerie braucht.
Szenario 2: Standard-Budget (15-30€)
- Wix Light (9€/Monat für 2 Monate = 18€)
- Domain hochzeit-sarah-tom.de (10€/Jahr)
- RSVP-Formular eingebaut
- Gesamt: 28€
Gut für: Hochzeiten (50-150 Gäste), wenn ihr eine reine Website ohne Fotogalerie braucht.
Szenario 3: Premium-Budget (80-150€)
- Wedding Mapper oder Hochzeitsplaza (80-150€)
- Alles dabei: RSVP, Geschenkliste, Gästemanagement
- Gesamt: 80-150€
Gut für: Große Hochzeiten (150+ Gäste), wenn ihr komplexes RSVP-Management und Geschenkliste braucht – aber keine Photowall.
Szenario 4: DIY mit WordPress (60-120€/Jahr)
- Hosting bei All-Inkl (5€/Monat × 12 Monate = 60€)
- Domain inklusive
- WordPress-Theme: 0-60€ (kostenlose Themes verfügbar)
- Selbst gepflegt, bleibt euch für immer
- Gesamt: 60-120€/Jahr
Achtung: Sicherheitsrisiko! WordPress ist ein beliebtes Ziel für Hacker. Regelmäßige Updates sind Pflicht.
Gut für: Tech-affine Paare, die die Website nach der Hochzeit als Erinnerungs-Blog weiterführen wollen und sich um Updates/Sicherheit kümmern können.
Beispiele: So sehen gute Hochzeitswebsites aus
Beispiel 1: Minimalistisch & Modern
Tools: Canva (kostenlos) Stil: Weißer Hintergrund, große Schrift, viel Whitespace, 1-2 Fotos
Struktur:
- Startseite: Großes Foto, "Sarah & Tom – 21. Juni 2026"
- Details: Location, Zeitplan, Anfahrt (alles auf einer Seite)
- FAQ: 5 wichtigste Fragen
Warum gut: Super übersichtlich, keine Ablenkung, funktioniert perfekt am Handy.
Beispiel 2: Rustikal & Verspielt
Tools: Wix (Light, 18€) Stil: Vintage-Schriftarten, Aquarell-Illustrationen, warme Farben
Struktur:
- Startseite: Illustration von euch beiden, Countdown zur Hochzeit
- Unsere Geschichte: 3 Absätze mit Fotos
- Details: Location, Hotels, Anfahrt
- RSVP: Formular eingebaut
- Photowall: QR-Code prominent
Warum gut: Visuell ansprechend, alle wichtigen Infos dabei, RSVP direkt eingebaut.
Beispiel 3: Klassisch & Elegant
Tools: Wedding Mapper (80€) Stil: Serif-Schriftart, Gold-Akzente, dunkler Hintergrund
Struktur:
- Startseite: Video-Hintergrund (Verlobungsvideo)
- Timeline: Zeitplan mit Icons
- Location: Interaktive Karte
- Geschenkliste: Integration zu Amazon Wunschliste
- RSVP: Gästemanagement-System
Warum gut: Alle Premium-Features, perfekt für große Hochzeiten mit vielen Gästen.
Fazit & Empfehlungen
Eine Hochzeitswebsite ist ab 50 Gästen fast immer sinnvoll. Ihr spart Zeit, Nerven und hunderte WhatsApp-Nachrichten.
Unsere Empfehlung 2026:
Wenn ihr eine Photowall wollt:
- Event-Photowall (79€ einmalig)
- Eventseite + Fotogalerie + Photowall + Download in einem Paket
- Einmaliger Preis, keine monatlichen Kosten
- Perfekt, wenn Gäste Fotos hochladen und ihr sie live auf einem Bildschirm zeigen wollt
- ABER: RSVP/Geschenkliste noch in Entwicklung, eigene Domain-Einbindung kommt noch
Kleine Hochzeit ohne Photowall (20-40 Gäste):
- Canva (kostenlos) reicht völlig
- RSVP per WhatsApp
- Domain nicht nötig
Mittlere Hochzeit ohne Photowall (50-100 Gäste):
- Wix Light (28€ für 2 Monate)
- RSVP-Formular direkt eingebaut
- Eigene Domain (wirkt professioneller)
Große Hochzeit mit komplexem RSVP (100+ Gäste):
- Wedding Mapper oder Hochzeitsplaza (80-150€)
- Komplettes Gästemanagement
- Geschenkliste, Zeitplan, alles dabei
Zeitaufwand:
- Event-Photowall: 2-3 Stunden
- Canva: 1-2 Stunden
- Wix: 2-3 Stunden
- Wedding Mapper: 3-4 Stunden (mehr Features = mehr Setup)
- WordPress: 4-6 Stunden
Unser Fazit:
Viele Wege führen zur perfekten Hochzeitswebsite. Event-Photowall bietet viel Leistung zum einmaligen Preis – besonders wenn ihr eine Fotogalerie braucht. Für reine Websites ohne Photowall sind Wix oder Wedding Mapper aktuell die besseren Optionen. Wählt das Tool, das zu euren Prioritäten passt!
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Veröffentlicht am 13. Januar 2026 | Lesezeit: ca. 16 Minuten | Kategorie: Hochzeit