Hochzeit

Die ultimative Hochzeits-Checkliste mit digitaler Photowall

Event Photowall Team
15. Oktober 2025
12 Min Lesezeit

Die ultimative Hochzeits-Checkliste mit digitaler Photowall

Wenn ihr gerade eure Hochzeit plant, kennt ihr das Gefühl wahrscheinlich: Die To-Do-Liste wird länger statt kürzer, und irgendwo zwischen Blumendeko und Sitzordnung verliert man leicht den Überblick. Diese Checkliste führt euch durch die letzten 12 Wochen vor dem großen Tag und deckt die wichtigsten Punkte ab, besonders wenn ihr eine digitale Photowall einplant.

Warum überhaupt eine digitale Photowall?

Bevor wir in die Checkliste einsteigen, kurz erklärt: Eine digitale Photowall ist im Grunde ein großer Bildschirm auf eurer Feier, auf dem Fotos eurer Gäste in Echtzeit erscheinen. Die Gäste brauchen keine App, scannen einfach einen QR-Code und können direkt vom Handy hochladen.

Das Schöne daran: Alle erleben die besten Momente sofort zusammen. Wenn Tante Margot ein witziges Selfie hochlädt, sieht es die ganze Hochzeitsgesellschaft. Das sorgt für Stimmung und gibt euch am Ende hunderte Fotos aus Gäste-Perspektive, die kein professioneller Fotograf einfangen kann – trotzdem raten wir euch dringend zu einem Fotografen, da dieser aus ganz anderen Blickwinkeln und vor allem in der Qualität arbeitet, die kein Gast erreichen kann. Die Photowall ergänzt diese professionellen Aufnahmen perfekt.

Photowall vs. Fotobox – oder beides?

Eine häufige Frage: Kann eine Photowall eine klassische Fotobox ersetzen? Die Antwort: Kommt drauf an.

Eine Fotobox bietet ein ganz eigenes Erlebnis – Requisiten, professionelle Beleuchtung, sauberer Hintergrund, die kleine Kabine als Rückzugsort. Das ist etwas, das eine Photowall nicht repliziert. Für manche Gesellschaften ist genau das wichtig.

Die gute Nachricht: Ihr müsst euch nicht entscheiden. Eine Fotobox kann problemlos an die Photowall angebunden werden. Der Fotograf macht die Bilder in der Box, und sie erscheinen automatisch auf dem großen Bildschirm. So habt ihr das Beste aus beiden Welten.

Es kommt also immer ein wenig auf die Umstände und eure Gesellschaft an. Eine Photowall kann eine Alternative sein, aber auch eine Erweiterung. Überlegt euch, was zu eurer Hochzeit passt.

12 Wochen vor der Hochzeit: Die Grundlagen

Drei Monate vor dem großen Tag habt ihr hoffentlich die wichtigsten Dinge schon geklärt: Location, Standesamt, Gästeliste. Falls nicht, wird's langsam eng. Aber keine Panik, das kriegen wir hin.

Budget-Tipp: Falls ihr noch nach Spar-Möglichkeiten sucht, lest unseren Artikel Hochzeitsbudget clever sparen: 15 praktische Tipps. Dort zeigen wir euch, wie ihr realistisch 5.000€+ einsparen könnt – auch bei der Photowall.

Location-Details finalisieren

Jetzt ist der Zeitpunkt, um mit eurer Location die letzten Details zu klären. Fragt explizit nach:

  • Gibt es WLAN für Gäste? Wie schnell ist es? (Wichtig für die Photowall)
  • Haben sie bereits einen Beamer oder großen Bildschirm, den wir nutzen können? Falls ja, wo steht er?
  • Falls nicht: Wo können wir einen eigenen Beamer oder Bildschirm aufstellen?
  • Gibt es Stromanschlüsse an den richtigen Stellen?
  • Wann dürfen wir mit dem Aufbau beginnen? Am Tag selbst oder bereits am Vortag?

Bei vielen Locations steht irgendwo ein Beamer oder großer Fernseher, den sie für Präsentationen nutzen. Den könnt ihr oft kostenlos mitnutzen. Falls nicht, kostet die Miete für einen Tag etwa 80-150 Euro.

Wichtig: Plant den Aufbau nicht auf den Hochzeitstag selbst, wenn es vermeidbar ist. Besser ist es, wenn jemand anderes (Trauzeuge, Freund, oder die Location selbst) das Equipment am Vortag oder mindestens einige Stunden vor der Trauung aufbaut. Ihr habt am Tag selbst genug um die Ohren.

Photowall-Setup anlegen

Loggt euch auf event-photowall.com ein und richtet euer Event ein. Die Dauer hängt davon ab, wie umfangreich ihr es haben möchtet – von schnellem Basis-Setup bis hin zu detailliertem Branding mit Logos, Farben und individuellen Layouts.

Ihr könnt später jederzeit Änderungen vornehmen, also macht euch keinen Stress wegen Perfektion. Wichtig ist nur, dass ihr das grundlegende Design (Farben, euer Logo oder Monogramm) schon mal anlegt. Das gibt euch ein Gefühl dafür, wie es später aussehen wird.

Der QR-Code wird automatisch generiert. Den könnt ihr direkt herunterladen, aber mit dem Druck hat es noch Zeit.

Erste Technik-Checks

Fragt bei der Location nach, ob sie Equipment haben:

  • Beamer (mindestens 2.500 Lumen für helle Räume)
  • Leinwand (oder eine weiße Wand tut's auch)
  • HDMI-Kabel (am besten gleich eins mitbringen, die sind oft zu kurz)

Falls die Location nichts hat, könnt ihr bei lokalen Verleihfirmen nachfragen. Viele bieten Tagespakete für 100-200 Euro an.

Alternative: Ein großer Fernseher (ab 55 Zoll) funktioniert genauso gut und sieht in vielen Locations sogar besser aus. Manche Locations haben so etwas bereits stehen.

8 Wochen vor der Hochzeit: Design und Branding

Jetzt wird's kreativ. Ihr habt hoffentlich ein grobes Farbkonzept für die Hochzeit – das könnt ihr jetzt auf die Photowall übertragen.

Design im Creator-Konfigurator anpassen

Loggt euch in euer Event ein und spielt mit dem Design herum:

  • Wählt Farben, die zu eurer Hochzeitsdeko passen
  • Ladet euer Hochzeitslogo oder Monogramm hoch (falls ihr eins habt)
  • Entscheidet euch für ein Layout: Grid (alle Fotos gleichzeitig sichtbar) oder Slideshow (eines nach dem anderen)

Kleiner Tipp aus der Erfahrung: Das Grid-Layout funktioniert bei Hochzeiten oft besser. Die Gäste sehen ihre eigenen Fotos zwischen all den anderen und fühlen sich mehr als Teil der Feier. Bei der Slideshow gehen einzelne Uploads manchmal unter.

Wenn ihr unsicher seid, probiert beide aus und fragt ein paar Freunde nach ihrer Meinung. Ihr könnt das Design bis zum Hochzeitstag noch beliebig oft ändern.

Hochzeitsfarben und Deko abstimmen

Vielleicht habt ihr euch für Pastelltöne entschieden, oder ihr geht Richtung Boho mit Trockenblumen und Erdtönen. Was auch immer es ist – die Photowall sollte sich harmonisch einfügen, nicht wie ein Fremdkörper wirken.

Das bedeutet nicht, dass alles perfekt matchen muss. Aber wenn eure Deko in Rosé und Gold ist, wirkt eine knallblaue Photowall-Oberfläche seltsam.

QR-Codes gestalten und bestellen

Der QR-Code ist das Herzstück eurer Photowall. Ohne ihn kommen die Fotos nicht vom Handy zum Bildschirm.

Ihr könnt viele QR-Codes verteilen – sogar auf jedem Tisch, wenn ihr wollt. Auf dem Bildschirm selbst ist der QR-Code ja auch nochmal sichtbar. Unsere Empfehlung für die Verteilung:

  • Einen am Eingang/Empfang (erste Anlaufstelle)
  • Einen an der Bar (wo Leute warten und Zeit haben)
  • Auf jedem Tisch oder zumindest auf jedem zweiten Tisch (wird wirklich oft übersehen!)
  • Einen direkt neben dem Photowall-Bildschirm

Druckt die QR-Codes in A5 oder A4 aus, am besten auf etwas festerem Papier. Für 20-30 Euro könnt ihr sie auch bei einem Copyshop auf Aufsteller drucken lassen.

Wichtig: Testet vorher, ob der QR-Code funktioniert. Scannt ihn mit eurem eigenen Handy und ladet ein Testfoto hoch. Wenn das klappt, klappt es auch für eure Gäste.

Vorab-Bilder hochladen

Ein wichtiger Punkt: Ladet 2-4 Wochen vor der Hochzeit schon ein paar Bilder hoch. Fotos von euch beiden, vom Verlobungsshooting, von der Vorbereitung. Dafür gibt es in eurem Dashboard einen extra Menüpunkt.

Warum? Weil eine leere Photowall zu Beginn der Feier wenig einladend wirkt. Wenn schon ein paar schöne Fotos zu sehen sind, trauen sich die Gäste eher, selbst welche hochzuladen.

4 Wochen vor der Hochzeit: Kommunikation

Einen Monat vor der Hochzeit steigt die Nervosität, aber gleichzeitig wird vieles konkreter. Die Gäste fragen nach Details, die Dienstleister bestätigen ihre Termine.

Gäste über die Photowall informieren

Ihr müsst nicht jedem Gast persönlich erklären, wie die Photowall funktioniert. Aber ein kurzer Hinweis vorab schadet nicht.

Wenn ihr ein kleines Infoblatt für die Hochzeit vorbereitet (Ablauf, Dresscode, etc.), nehmt dort einen Satz auf wie:

"Teilt eure Lieblingsmomente live mit allen: Scannt den QR-Code an den Tischen und ladet eure Fotos hoch – sie erscheinen sofort auf der Leinwand. Keine App nötig!"

Alternativ könnt ihr es in die WhatsApp-Gruppe werfen oder per E-Mail verschicken. Viele Gäste werden es erst vor Ort checken, aber ein Heads-up hilft.

Ganz wichtig: Weist in der Willkommensrede oder bei der Anmoderation mehrmals darauf hin. Ehrlich: Die Photowall wird sonst übersehen. Ein DJ oder Moderator kann 2-3 Mal im Laufe des Abends daran erinnern.

Hashtag-Integration (geplantes Feature)

Hinweis: Die Integration von Hochzeits-Hashtags auf der Photowall ist derzeit noch in Planung. Wenn ihr das Feature nutzen möchtet, meldet euch bei uns – vielleicht ist es bis zu eurer Hochzeit schon verfügbar.

Fotograf koordinieren

Sprecht mit eurem Fotografen über die Photowall. Viele Fotografen können ihre Bilder direkt auf die Wall hochladen – entweder manuell über eine Schnittstelle oder automatisch per Direktupload aus der Kamera.

Das ist ein tolles Feature: Die professionellen Aufnahmen erscheinen in Echtzeit zwischen den Gästefotos. Euer Fotograf kann von uns eine Dokumentation bekommen, oder er kann uns gern kontaktieren, falls es Fragen gibt.

Technische Absprachen mit der Location

Vier Wochen vorher ist der perfekte Zeitpunkt, um nochmal mit der Location zu sprechen:

  • Wer kümmert sich um den Aufbau des Beamers/TVs?
  • Gibt es jemanden vor Ort, der bei technischen Problemen helfen kann?
  • Wo genau soll der Bildschirm stehen? (Macht am besten einen Termin für eine Begehung aus)

Wenn ihr die Technik selbst organisiert, klärt, wann ihr Zugang zur Location habt. Wirklich besser ist es, wenn jemand anderes das übernimmt und das einen Tag vorher oder zumindest mehrere Stunden vor der Hochzeit erledigt.

1 Woche vor der Hochzeit: Technik-Check

Die letzte Woche ist stressig. Vermutlich jongliert ihr mit hundert verschiedenen Aufgaben gleichzeitig. Aber nehmt euch eine halbe Stunde für einen Technik-Test – das erspart euch am Tag selbst böse Überraschungen.

Test-Uploads durchführen

Ihr habt das Event bereits eingerichtet und könnt jederzeit Bilder hochladen und testen. Das solltet ihr auch tun:

  1. Scannt den QR-Code mit mindestens zwei verschiedenen Handys (iPhone und Android, falls möglich)
  2. Ladet jeweils ein Foto hoch
  3. Öffnet die Event-URL auf einem Laptop oder Tablet im Vollbildmodus
  4. Schaut, ob die Fotos erscheinen (Hinweis: Es dauert einen Moment, da die Bilder gesammelt abgerufen werden – je nach Layout kann das unterschiedlich schnell gehen. Wir wollen hier nichts Falsches versprechen!)

Wenn alles funktioniert: Perfekt. Wenn nicht: Schreibt uns, wir helfen euch.

Moderation aktivieren?

Bei den meisten Hochzeiten ist Moderation nicht nötig. Eure Gäste sind erwachsen und laden (hoffentlich) nichts Unangemessenes hoch.

Aber: Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt – vielleicht weil Kinder dabei sind oder weil Onkel Herbert nach drei Bier zu fragwürdigen Fotos neigt – könnt ihr die Moderation aktivieren.

Das läuft bei uns automatisch über einen externen Google Service (Achtung: DSGVO-kritisch, sollte aber bei einer privaten Hochzeit kein Problem darstellen). Es ist also kein manueller Vorgang – ihr müsst nicht jedes Foto einzeln freigeben. Das System filtert automatisch.

Moderation ist in unseren Pro- und Business-Paketen enthalten. Falls ihr mit dem kostenlosen Starter-Paket arbeitet und Moderation haben wollt, müsst ihr upgraden.

Equipment-Check

Geht die Liste nochmal durch:

  • Laptop (nicht Tablet!) zum Anzeigen der Photowall – wir empfehlen dringend einen Laptop mit Stromzufuhr, kein Akku-Betrieb!
  • HDMI-Kabel (funktioniert es?)
  • Beamer/TV (gebucht? Abholtermin klar?)
  • QR-Codes ausgedruckt (wo sind sie? wer bringt sie mit?)
  • Aufsteller oder Klebeband zum Befestigen der QR-Codes

Am besten packt ihr alles in eine Kiste, die jemand am Hochzeitstag zur Location bringt. Beschriftet sie groß mit "PHOTOWALL – WICHTIG" oder so, damit sie nicht in irgendeiner Ecke vergessen wird.

Der Hochzeitstag: Setup in 30 Minuten

Jetzt wird's ernst. Aber keine Sorge, das Setup ist wirklich simpel – wenn jemand anderes es macht.

2 Stunden vorher: Equipment aufbauen

Plant etwa 30 Minuten für den technischen Aufbau ein. In der Praxis geht's meist schneller, aber lieber mehr Zeit einplanen.

Schritte:

  1. Beamer oder TV an der gewünschten Stelle platzieren
  2. Laptop per HDMI-Kabel anschließen
  3. Event-URL im Browser öffnen (speichert sie als Lesezeichen, dann müsst ihr nicht tippen)
  4. Zwei-Monitor-Setup: Auf einem Monitor die Wall, auf dem anderen die Moderationsmöglichkeiten bzw. Einstellungen der Wall offen lassen (ja, man kann im Nachgang auch Bilder sperren)
  5. Vollbildmodus aktivieren (F11 bei Windows, Cmd+Shift+F bei Mac)
  6. Bildschirm so einstellen, dass er nicht in den Standby geht

Wichtig: Der Laptop darf während der gesamten Feier nicht in den Ruhemodus wechseln. Geht in die Energieeinstellungen und stellt alles auf "Niemals ausschalten". Schließt das Netzteil an – kein Akku-Betrieb!

QR-Codes verteilen

Jetzt kommt der strategische Teil: Wo platziert ihr die QR-Codes?

Unsere Empfehlung:

  • Direkt am Eingang: Der erste QR-Code sollte sichtbar sein, wenn die Gäste reinkommen. Viele werden ihn ignorieren (weil sie erst orientieren wollen), aber ein paar Early Adopters scannen sofort.

  • An der Bar: Perfekter Spot. Leute stehen da rum, warten auf ihre Drinks, haben das Handy eh in der Hand. Ein QR-Code an der Bar wird garantiert viel gescannt.

  • Auf den Tischen: Ihr könnt auf jeden Tisch einen QR-Code stellen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Leute es sehen und mitmachen.

  • Neben dem Bildschirm: Wenn Leute die Photowall sehen und coole Fotos drauf entdecken, wollen sie mitmachen. Ein QR-Code direkt daneben macht's ihnen leicht.

Aktuelle Bilder vom Paar hochladen

Es ist sinnvoll, dass aktuelle Bilder vom Paar auf der Wall zu sehen sind – zum Beispiel von den Vorbereitungen am Morgen, vom Getting Ready, oder ein schönes Paarfoto. Das macht Spaß und zeigt den Gästen, dass die Wall aktiv ist.

Kombiniert mit den Vorab-Bildern, die ihr schon vor Wochen hochgeladen habt, habt ihr so eine schöne Mischung.

Während der Feier: Entspannt zurücklehnen

Wenn alles läuft, müsst ihr nichts mehr tun. Die Photowall macht ihr Ding, die Gäste laden hoch, alle haben Spaß.

Trotzdem ein paar Tipps aus der Praxis:

Kurze Ansage durch DJ oder Moderator

Falls ihr einen DJ oder Moderator habt: Lasst ihn 2-3 Mal im Laufe des Abends auf die Photowall hinweisen. Nicht nervig, aber als freundliche Erinnerung.

Sowas wie: "Übrigens, falls ihr noch nicht mitbekommen habt: Scannt die QR-Codes an den Tischen und teilt eure Fotos – sie erscheinen hier live für alle!"

Das bringt nochmal einen Schub an Uploads, besonders später am Abend, wenn die Stimmung lockerer wird.

Laptop im Auge behalten

Schickt zwischendurch mal jemanden vorbei, um zu checken, ob der Laptop noch läuft. Manchmal klickt jemand ausversehen auf den Browser und schließt das Fenster, oder der Screensaver springt an (obwohl ihr das deaktiviert habt).

Dauert fünf Sekunden, das zu prüfen, und verhindert, dass die Photowall mittendrin offline geht.

Weitere Features

Es gibt noch weitere Features, die an anderer Stelle erklärt werden – zum Beispiel spezielle Upload-Optionen, verschiedene Anzeigemodi, oder die Möglichkeit, dass Gäste Bilder auch per Telegram oder WhatsApp hochladen können (je nach Paket).

Nach der Hochzeit: Download und Erinnerungen

Die Feier ist vorbei, ihr seid glücklich und erschöpft. Aber vergesst nicht, die Fotos herunterzuladen.

Alle Fotos als ZIP herunterladen

Loggt euch in euer Event Photowall-Dashboard ein und klickt auf "Alle Fotos herunterladen". Das System packt alles in eine ZIP-Datei. Je nach Anzahl der Uploads kann das ein paar Minuten dauern.

Wir empfehlen dringend, es am PC zu machen – aufgrund der Downloadgröße und der Weiterverarbeitungsmöglichkeiten ist das deutlich komfortabler als am Handy.

Bei den meisten Hochzeiten landen 300-600 Fotos in der Sammlung. Manche kommen auf über 1.000, wenn die Gäste besonders aktiv waren.

Speichert die ZIP-Datei an mehreren Orten: auf eurem Computer, in der Cloud (Google Drive, Dropbox), auf einer externen Festplatte. Backups sind wichtig – ihr wollt diese Erinnerungen nicht verlieren.

Bilder für Gäste verfügbar machen

Unser Programm speichert die Bilder noch, sodass – wenn ihr das wollt – es der Platz ist, wo alle Bilder gesammelt werden. Ihr könnt den Gästen Zugriff geben, damit auch sie die Bilder herunterladen können. So hat jeder seine Erinnerungen.

Highlight-Galerie erstellen

Geht die Fotos durch und sucht euch die besten 50-100 raus. Die könnt ihr dann auf verschiedene Arten nutzen:

  • Auf eurer Hochzeitswebsite als Galerie (falls ihr eine habt)
  • In einem gedruckten Fotobuch (zusammen mit den Profi-Fotos vom Fotografen)
  • Als Dankeschön-Post auf Social Media

Ein kleiner Geheimtipp: Viele unserer Paare erstellen ein "Best of Photowall"-Video. Einfach die lustigsten und emotionalsten Fotos zusammenschneiden, Musik drüber, fertig. Das dauert eine Stunde, aber das Ergebnis ist Gold wert.

Dankeskarten mit Photowall-Momenten

Wenn ihr Dankeskarten an eure Gäste verschickt (macht das!), könnt ihr ein oder zwei Fotos von der Photowall mit reinpacken. Besonders cool: Ein Foto, auf dem die jeweiligen Gäste drauf sind.

Zeigt ihnen, dass ihr ihre Uploads gesehen und geschätzt habt. Das kommt gut an.

Häufige Fragen, die uns gestellt werden

Was passiert, wenn das WLAN ausfällt?

Das ist die häufigste Sorge, die wir hören. Die gute Nachricht: Moderne Smartphones zwischenspeichern Uploads. Sobald das WLAN wieder da ist, werden die Fotos automatisch hochgeladen.

Komplett ohne Internet geht's natürlich nicht. Aber kurze Aussetzer sind kein Problem.

Falls ihr euch wirklich Sorgen macht (zum Beispiel bei einer Location auf dem Land mit schlechtem Netz), mietet einen mobilen LTE-Router. Kostet etwa 80 Euro für einen Tag und gibt euch eine Backup-Verbindung.

Können Gäste auch Videos hochladen?

Ja. Videos bis 30 Sekunden Länge werden unterstützt. Auch kürzere Längen sind einstellbar, je nachdem was ihr bevorzugt.

Unserer Erfahrung nach kommen auf Hochzeiten etwa 10-20% Videos, der Rest sind Fotos. Videos sind oft die emotionalsten Uploads: Glückwünsche, kleine Ansprachen, lustige Clips von der Tanzfläche.

Wie viele Fotos werden hochgeladen?

Das hängt stark von euren Gästen ab. Bei 80-100 Gästen landen im Schnitt 300-500 Uploads auf der Photowall. Manche Events erreichen 1.000+, andere bleiben unter 200.

Ein paar Faktoren spielen rein:

  • Wie technikaffin sind eure Gäste? (Je jünger, desto mehr Uploads)
  • Wie oft weist ihr auf die Photowall hin?
  • Wie lange dauert die Feier? (Je länger, desto mehr)

Generell gilt: Selbst bei "wenigen" Uploads habt ihr am Ende mehr Gästefotos als mit einer klassischen Fotobox.

Brauchen Gäste eine App?

Nein. Das ist der große Vorteil gegenüber anderen Lösungen. Gäste scannen den QR-Code, der Browser öffnet sich, sie laden das Foto hoch. Keine Installation, keine Registrierung, kein Gedöns.

Wer nicht über den Browser hochladen will, kann je nach Paket auch über Telegram oder WhatsApp uploaden. Funktioniert auf iPhone und Android gleichermaßen. Sogar ältere Handys kommen damit klar (solange sie einen QR-Scanner haben, was bei den meisten Standard-Kameras seit 2018 der Fall ist).

Was kostet eine Photowall im Vergleich zur Fotobox?

Eine klassische Fotobox kostet in der Miete 200-650 Euro, je nach Ausstattung (Drucker, Props, Hintergründe, Beleuchtung).

Unsere Photowall-Pakete:

  • Starter: 39 Euro (24h, unbegrenzte Uploads, Basis-Features)
  • Pro: 79 Euro (mit Moderation und Premium-Support)
  • Business: 149 Euro (für große Hochzeiten, erweiterte Features)

Dazu kommt eventuell die Beamer-Miete (falls die Location keinen hat), aber selbst dann spart ihr mindestens 150-400 Euro gegenüber einer Fotobox.

Der größere Vorteil ist aber nicht das Geld, sondern die Flexibilität: Unbegrenzte Uploads, keine Warteschlange, alle Gäste können gleichzeitig mitmachen.

Unser Fazit: Photowall macht Hochzeiten entspannter

Die Photowall ist schnell einsatzbereit und eingerichtet. Während ihr euch mit Location, Caterer, Blumen und Sitzplänen rumschlagt, habt ihr hier ein Element, das unkompliziert ist.

Das Ergebnis: Hunderte Fotos von euren Gästen, die die Hochzeit aus ihrer Perspektive zeigen. Momente, die euer Fotograf nie eingefangen hätte. Emotionen, die sonst verloren gegangen wären.

Und das Beste: Eure Gäste haben Spaß dabei. Sie laden ihre Fotos hoch, sehen sie auf dem großen Bildschirm, lachen zusammen über lustige Schnappschüsse. Die Photowall wird zum Gesprächsthema, zum Eisbrecher, zur gemeinsamen Erinnerung.

Also: Hakt die Punkte auf dieser Checkliste ab, macht euch keinen Stress, und freut euch auf eure Hochzeit.

Falls ihr Fragen habt – egal ob technisch oder organisatorisch – schreibt uns. Und wenn euch noch Ideen einfallen oder ein Feature fehlt, meldet euch gerne. Wir freuen uns über Feedback!

Viel Erfolg bei der Planung!


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Tags: #Hochzeitsplanung #Checkliste #Photowall #Timeline

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