Hochzeitsbudget clever sparen: 15 praktische Tipps
Die durchschnittliche Hochzeit in Deutschland kostet laut aktuellen Statistiken etwa 15.000€. Viele Paare geben am Ende sogar 20-30% mehr aus als ursprünglich geplant. Das muss nicht sein! Mit den richtigen Strategien könnt ihr eine wunderschöne Hochzeit feiern und dabei mehrere tausend Euro sparen.
In diesem Artikel zeigen wir euch 15 konkrete Spar-Tipps, mit denen ihr realistisch 5.000€ und mehr einsparen könnt – ohne dass eure Hochzeit "billig" wirkt oder ihr auf wichtige Dinge verzichten müsst.
Transparenz-Hinweis: Bei einem der Tipps geht es um unsere digitale Photowall als Budget-Alternative zur klassischen Fotobox. Die anderen 14 Tipps sind komplett produkt-unabhängig und funktionieren für jede Hochzeit.
Eine Hochzeit sollte nicht mit Schulden beginnen. Diese Tipps helfen euch, euer Traumfest zu feiern – ohne finanziellen Stress danach.
Wo ihr am meisten sparen könnt: Die Übersicht
Bevor wir in die Details gehen, hier eine Übersicht, wo die größten Spar-Potenziale liegen:
| Kostenbereich | Durchschnitt | Spar-Potenzial |
|---|---|---|
| Location & Catering | 6.000€ | 2.000€ (33%) |
| Fotograf & Video | 2.500€ | 500€ (20%) |
| Unterhaltung | 1.200€ | 600€ (50%) |
| Dekoration & Torte | 1.500€ | 800€ (53%) |
| Einladungen & Papeterie | 400€ | 250€ (63%) |
| Kleidung | 2.000€ | 700€ (35%) |
| Ringe & Sonstiges | 1.400€ | 400€ (29%) |
| Gesamt | 15.000€ | 5.250€ |
Die größten Hebel findet ihr beim Catering (33%), der Dekoration (53%) und der Unterhaltung (50%). Genau dort setzen unsere ersten Tipps an.
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Die 15 Spar-Tipps im Detail
💒 LOCATION & CATERING
1. Location flexibel wählen
Die Location ist oft einer der größten Kostenpunkte. Eine typische Hochzeitslocation kostet am Samstag in der Hochsaison (Mai-September) zwischen 2.000€ und 4.000€. Aber: Mit etwas Flexibilität könnt ihr hier massiv sparen.
So spart ihr bei der Location:
Unter der Woche heiraten: Viele Locations bieten Montag bis Donnerstag Rabatte von 30-40%. Eine Location, die samstags 3.500€ kostet, kann mittwochs für 2.000€ zu haben sein.
Nebensaison nutzen: November bis März sind oft 30% günstiger als die Sommermonate. Ja, das Wetter ist unsicherer – aber Indoor-Locations funktionieren das ganze Jahr.
Alternative Locations: Hotels sind schön, aber teuer. Schaut euch auch an:
- Vereinsheime oder Gemeindehäuser (oft 500-1.000€)
- Scheunen und Gutshöfe (rustikaler Charme, 800-1.500€)
- Restaurants mit Privatraum (oft nur Mindestumsatz, keine Raummiete)
- Elterngarten (bei gutem Wetter, nur Zelt mieten)
Selbstverpflegung möglich? Locations, die externe Caterer oder Selbstverpflegung erlauben, sind oft günstiger als Komplettpakete.
Beispiel-Rechnung:
- Samstag im Juli (Hotel mit Vollservice): 3.500€
- Freitag im Februar (Scheune mit externem Catering): 1.200€
- Ersparnis: 2.300€
Wichtig: Prüft Nebenkosten! Im Winter fallen Heizkosten an, im Freien braucht ihr bei Regen ein Zelt. Rechnet das mit ein.
2. Gästeliste ehrlich prüfen
Pro Gast fallen durchschnittlich 100-150€ Gesamtkosten an (Catering, Getränke, Einladung, Gastgeschenk, Platzbedarf). Die Gästeliste ist also ein riesiger Hebel.
Macht diese Übung: Teilt eure Gästeliste in drei Kategorien:
- Muss-Gäste: Familie, engste Freunde (z.B. 50 Personen)
- Kann-Gäste: Erweiterte Familie, Arbeitskollegen (z.B. 30 Personen)
- Nice-to-Have: Entfernte Bekannte (z.B. 20 Personen)
Wenn ihr von 100 auf 80 Gäste reduziert, spart ihr bei 120€ pro Gast rund 2.400€. Von 100 auf 60 Gäste? Das sind 4.800€ Ersparnis.
Ehrliche Frage: Wen habt ihr im letzten Jahr nicht gesehen oder gesprochen? Diese Personen müssen nicht unbedingt eingeladen werden. Es ist euer Tag – nicht die Pflichtveranstaltung für entfernte Verwandte.
Alternative Idee: "Standesamt small, Party big" – nur engster Kreis (20-30 Personen) bei der Trauung und dem Dinner, große Party später mit mehr Gästen (Standing Reception mit Fingerfood statt Dinner).
3. Buffet statt 3-Gänge-Menü
Ein serviertes 3-Gänge-Menü kostet pro Person zwischen 70€ und 90€. Ein Buffet liegt bei 40-60€. Das macht bei 80 Gästen einen Unterschied von 2.400€.
Kosten-Vergleich pro Person:
- 3-Gänge-Menü serviert: 70-90€
- Buffet: 40-60€
- Food Trucks (BBQ, Pizza, Burger): 25-40€
Weitere Vorteile des Buffets:
- Flexibler für verschiedene Ernährungsweisen (vegetarisch, vegan, glutenfrei)
- Kein Servicepersonal nötig (spart nochmal 300-500€)
- Gäste können selbst wählen und nachnehmen
- Lockere Atmosphäre
Hipster-Tipp: Food Trucks! BBQ-Truck, Pizza-Truck oder Burger-Truck sind momentan sehr beliebt, wirken lässig und modern – und sind oft günstiger als klassisches Catering.
4. Getränke selbst einkaufen
Viele Locations und Caterer bieten Getränke-Flatrates für 25-35€ pro Person an. Bei 80 Gästen sind das 2.000-2.800€.
DIY-Variante: Wenn die Location Selbstversorgung bei Getränken erlaubt, kauft selbst ein:
- Bier, Wein, Softdrinks vom Getränkemarkt: 8-12€ pro Person
- Bar selbst aufbauen (ein oder zwei Freunde als Barkeeper einteilen)
- Faustregel: 1 Flasche Wein pro 2-3 Personen, 3-4 Bier pro Person, 2 Flaschen Softdrink pro Person
Ersparnis bei 80 Gästen: 1.200-1.600€
Wichtig: Prüft den Location-Vertrag! Manche Locations erlauben keine Selbstversorgung oder verlangen eine "Korkengebühr" (10-15€ pro Flasche Wein). Dann lohnt es sich nicht.
Praktischer Tipp: Die meisten Getränkemärkte nehmen ungeöffnete Flaschen zurück. Kauft lieber etwas mehr und gebt den Rest nach der Hochzeit zurück.
🎨 DEKORATION & ATMOSPHÄRE
5. DIY-Dekoration mit Pinterest & Co.
Ein professioneller Florist oder Hochzeitsdekorateur kostet schnell 1.000-2.000€. DIY-Dekoration kommt mit 200-500€ aus.
Budget-Deko-Ideen, die trotzdem elegant aussehen:
- Lichterketten (IKEA, 5-8€ pro Stück) – sorgen für warmes Licht und kosten fast nichts
- Vasen mit Blumen vom Großmarkt statt Florist (50% günstiger)
- Kerzen in verschiedenen Höhen auf den Tischen
- Trockenblumen (haltbar, wiederverwendbar, aktuell sehr im Trend)
- Polaroid-Wand als Gästebuch (DIY, macht Spaß)
Pinterest ist euer bester Freund: Sucht nach "budget wedding decoration", "DIY centerpieces", "simple wedding deco". Ihr werdet überrascht sein, wie schön einfache Deko aussehen kann.
Spar-Tipp: Macht einen Deko-Bastel-Abend mit euren Brautjungfern oder Trauzeugen. Gratis Arbeitskraft, gemeinsame Zeit und es macht Spaß!
Ersparnis: 1.200€
📸 FOTOGRAFIE & ERINNERUNGEN
6. Fotograf clever buchen (aber nicht weglassen!)
Wir sagen es ganz klar: Spart nicht am Hauptfotografen! Die Fotos sind das Einzige, was euch langfristig von eurem Tag bleibt. Ein professioneller Hochzeitsfotograf ist wichtig.
ABER: Es gibt trotzdem Spar-Möglichkeiten.
Klassischer Hochzeitsfotograf Full-Day: 1.500-3.000€ (10-12 Stunden)
Spar-Strategien:
Halbtags-Paket: Bucht nur Trauung + Paarshooting + Anschnitt der Torte (4-6 Stunden statt 10-12 Stunden). Das kostet 800-1.200€. Die Party-Fotos am Abend könnt ihr auch von Gästen machen lassen (oder eben über eine Photowall sammeln – dazu gleich mehr).
Newcomer-Fotografen: Fotografen, die ihr Portfolio aufbauen, sind oft 40-50% günstiger und trotzdem gut. Schaut euch das Portfolio genau an!
Werberechte einräumen: Viele Fotografen geben Rabatte (10-20%), wenn sie eure Hochzeitsfotos für Werbezwecke nutzen dürfen (Website, Instagram, Portfolio). Wenn euch das nichts ausmacht, fragt aktiv nach diesem Deal.
Video kann optional sein: Viele Paare buchen zusätzlich Video für 800-1.500€. Überlegt ehrlich: Schaut ihr das Video wirklich nochmal an? Fotos ja, aber Video?
Ersparnis: 500-1.000€ (durch kürzeres Paket oder günstigeren Fotografen)
Wichtig: Gästefotos von der Photowall oder Smartphones ersetzen KEINE professionellen Fotos, aber sie ergänzen die Geschichte des Tages aus einer anderen Perspektive.
7. Digitale Photowall statt klassischer Fotobox
Jetzt wird's ehrlich: Das ist unser Produkt, aber die Zahlen sprechen für sich.
Eine klassische Fotobox zur Miete kostet 200-650€ (je nach Anbieter und Paket). Eine digitale Photowall wie unsere kostet 39€ (Starter-Paket).
Der Unterschied:
| Klassische Fotobox | Digitale Photowall |
|---|---|
| Miete + Anfahrt: 200-650€ | Event Photowall: 39€ |
| Hardware muss aufgebaut werden | Gäste nutzen eigene Smartphones |
| Begrenzte Anzahl Drucke (200-300) | Unbegrenzte Uploads |
| Nur Fotos, keine Videos | Fotos + Video-Grüße möglich |
| Props (Hüte, Brillen) oft extra | Keine Props nötig |
| Dienstleister muss vor Ort sein | Komplett selbstständig |
Beispiel-Rechnung:
- Fotobox-Miete inkl. Props und Anfahrt: 400-500€
- Photowall Starter-Paket: 39€
- Ersparnis: 361-461€
Wie funktioniert's?
- Event erstellen (dauert 3 Minuten online)
- QR-Code ausdrucken und an Tischen aufstellen
- Optional: Beamer oder TV aufstellen, um Uploads live zu zeigen (oft in Locations vorhanden)
- Gäste scannen QR, laden Fotos hoch – fertig
Wichtig: Eine Photowall ersetzt NICHT den Fotografen! Sie ist eine Ergänzung, die euch die Perspektive eurer Gäste zeigt. Der Fotograf macht die professionellen Bilder, die Photowall sammelt die spontanen Momente.
Bonus: Anders als eine Fotobox könnt ihr auch Vorab-Bilder hochladen (z.B. vom Getting Ready) und die Photowall kann Video-Grüße sammeln.
🎵 UNTERHALTUNG & MUSIK
8. DJ vs. Playlist – Die Hybridlösung
Ein Hochzeits-DJ für den ganzen Abend kostet 600-1.200€. Das ist viel Geld, aber gute Musik und Stimmung sind wichtig.
Budget-Alternativen:
Spotify Premium + gute Lautsprecher: Komplett kostenlos (wenn ihr die Geräte schon habt). Ihr erstellt eine Playlist, jemand drückt auf Play. Klingt simpel – funktioniert aber nur, wenn ihr wirklich durchdachte Playlists habt und jemanden, der die Übergänge im Auge behält.
DJ nur für Prime-Time: Bucht einen DJ nur für die Hauptparty (21:00-01:00 Uhr, 3-4 Stunden) statt den ganzen Tag. Kosten: 300-500€ statt 900€. Für Trauung und Dinner läuft eine Playlist.
Freund als DJ: Wenn ihr jemanden kennt, der gute Musik auflegen kann – fragt! Aber: Habt einen Backup-Plan (Playlist), falls was schiefgeht.
Unsere Empfehlung – Hybridlösung:
- Trauung + Dinner: Spotify-Playlist (ruhige Hintergrundmusik)
- Party ab 21 Uhr: Profi-DJ für 3-4 Stunden
- Kosten: 400€ statt 900€
- Ersparnis: 500€
💌 PAPETERIE & EINLADUNGEN
9. Einladungen digital + Print-on-Demand
Klassische Hochzeitsdruckereien verlangen für Einladungen, Menükarten und Tischkarten schnell 300-600€.
Budget-Alternativen:
Save-the-Date: Verschickt die Save-the-Date digital per E-Mail oder WhatsApp. Kostet nichts und ist umweltfreundlich. Die offizielle Einladung kommt später per Post.
Online-Druckereien: Anbieter wie vistaprint.de, wunderkarten.de oder cewe.de sind deutlich günstiger als spezialisierte Hochzeitsdruckereien. Einladungen für 80 Gäste: 80-150€ statt 300€.
Menükarten: Erstellt ein Template mit Canva (kostenlos) und druckt es zuhause oder bei dm/Rossmann aus. Kosten: 20€ für Papier und Druck.
Tischkarten: Handgeschrieben auf schönem Karton wirkt persönlicher als gedruckt – und kostet fast nichts.
Ersparnis: 250-350€
10. Hochzeitstorte vom Bäcker statt Konditor
Hochzeitstorten-Konditoren sind Künstler – und verlangen entsprechend: 400-800€ für eine mehrstöckige Torte.
Budget-Alternative: Geht zu eurer lokalen Bäckerei. Viele Bäckereien backen auch Hochzeitstorten für 150-300€. Sie sehen vielleicht nicht aus wie ein Pinterest-Kunstwerk, schmecken aber genauso gut.
Deko-Tipp: Eine schlichte Torte mit frischen Blumen dekorieren lassen (statt aufwändiger Fondant-Kunst). Sieht elegant aus, kostet weniger.
Alternative: Cupcake-Tower statt klassischer Torte. 100 Cupcakes á 2€ = 200€. Sieht modern aus, Gäste können selbst nehmen.
Ersparnis: 250-400€
👗 OUTFITS & STYLING
11. Second-Hand Brautkleid
Ein neues Brautkleid kostet zwischen 1.000€ und 2.500€. Die meisten Bräute tragen es exakt einmal.
Second-Hand-Optionen:
Plattformen wie kleiderkreisel.de, marryjim.com oder Facebook-Gruppen bieten gebrauchte Brautkleider für 300-800€ an. Oft sind die Kleider wie neu, weil sie nur einmal getragen wurden.
Alternative: Brautkleid mieten (150-400€). Anbieter wie dresscoded.com oder lokale Brautmodengeschäfte bieten Miet-Services an.
Ersparnis: 700-1.500€
Wichtig: Plant Änderungskosten ein! Ein gebrauchtes Kleid muss oft angepasst werden (+100-200€). Das ist trotzdem günstiger als neu kaufen.
12. Anzug leihen statt kaufen
Ein Hochzeitsanzug kostet neu 400-800€. Die meisten Männer tragen ihn danach selten.
Alternative: Anzug mieten für 80-150€. Anbieter wie Moss Bros, lokale Herrenausstatter oder online (suitably.de) bieten Miet-Services.
Bonus: Trauzeuge und Trauzeugin können auch mieten – dann sieht die Hochzeitsgesellschaft einheitlicher aus.
Ersparnis: 250-600€
💍 RINGE & SONSTIGES
13. Trauringe online kaufen
Trauringe beim Juwelier kosten für beide Ringe oft 1.500-3.000€. Online-Anbieter wie 123gold.de, trauringschmiede.de oder etsy.com bieten vergleichbare Qualität für 500-1.200€.
Wichtig beim Online-Kauf:
- Zertifikate prüfen (Gold-Stempel, Echtheit)
- Rückgaberecht (falls die Größe nicht passt)
- Bewertungen lesen
Alternative (sentimentaler Wert): Wenn ihr Erbstücke in der Familie habt (Großmutters Ring), lasst diese neu fassen oder anpassen. Kostet 200-400€ beim Goldschmied und hat emotionale Bedeutung.
Ersparnis: 800-1.500€
14. Honeymoon in der Nebensaison
Flitterwochen in der Hochsaison (Juli/August) kosten für zwei Wochen schnell 3.000-5.000€. In der Nebensaison (Oktober, November, März) sind die gleichen Ziele 30-40% günstiger.
Alternative: "Minimoon" – nur 4-5 Tage direkt nach der Hochzeit (z.B. Wochenende in den Bergen oder am Meer). Die große Reise macht ihr später, wenn ihr euch erholt habt und vielleicht mehr Budget da ist.
Vorteil Minimoon: Weniger Stress, günstiger, und ihr seid schneller wieder zuhause, um Danksagungen zu verschicken und Fotos anzuschauen.
Ersparnis: 1.000-2.000€
15. Gastgeschenke selbst machen
Gekaufte Gastgeschenke kosten 5-10€ pro Person. Bei 80 Gästen sind das 400-800€.
DIY-Ideen (1-3€ pro Person):
- Marmelade selbst kochen und in kleine Gläser füllen (mit personalisiertem Etikett)
- Samen-Tütchen (z.B. Wildblumen) – nachhaltig und symbolisch ("Liebe wachsen lassen")
- Kleine personalisierte Kerzen (Wachs + Docht + Gießform bei Amazon)
- Selbstgebackene Kekse in Cellophan-Tüten
Ersparnis bei 80 Gästen: 320-560€
💰 Beispiel-Budget: 10.000€ Hochzeit
Wie sieht eine realistische 10.000€-Hochzeit mit 80 Gästen aus? Hier ein Beispiel, wie ihr mit unseren Tipps auskommt:
| Kategorie | Budget | Angewandte Spar-Tipps |
|---|---|---|
| Location & Catering | 4.000€ | #1 (Nebensaison), #3 (Buffet), #4 (Getränke selbst) |
| Fotograf | 1.000€ | #6 (Halbtags-Paket, 6 Stunden) |
| Unterhaltung | 450€ | #7 (Photowall 39€) + #8 (DJ 3h: 400€) |
| Dekoration & Torte | 500€ | #5 (DIY Deko: 300€) + #10 (Bäcker-Torte: 200€) |
| Kleidung | 1.200€ | #11 (Second-Hand Kleid 600€) + #12 (Anzug Miete 150€) + Änderungen |
| Trauringe | 800€ | #13 (Online-Kauf) |
| Einladungen & Papeterie | 150€ | #9 (Print-on-Demand + DIY Menükarten) |
| Gastgeschenke | 150€ | #15 (DIY: Marmelade) |
| Honeymoon (Minimoon) | 800€ | #14 (4 Tage statt 2 Wochen) |
| Notfall-Reserve (10%) | 950€ | Immer einplanen! |
| Gesamt | 10.000€ | Alle 15 Tipps angewendet |
Zum Vergleich: Die gleiche Hochzeit ohne Spar-Tipps würde ca. 17.000€ kosten. Ersparnis: 7.000€ (41%)
⚠️ Was ihr NICHT sparen solltet
Bei aller Sparsamkeit: Es gibt Dinge, an denen solltet ihr nicht sparen.
Rote Linien:
Fotograf: Die Fotos sind das Einzige, was euch langfristig bleibt. Ein schlechter Fotograf ruiniert eure Erinnerungen. Bucht lieber ein kürzeres Paket, aber einen guten Fotografen.
Essen & Getränke: Hungrige oder durstige Gäste = schlechte Stimmung. Spart bei der Menge nicht zu knapp.
Sicherheit: Wenn ihr eine DIY-Location habt (Garten, Scheune), achtet auf Basics wie Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Kasten, gut beleuchtete Wege.
Versicherung: Eine Hochzeitsversicherung kostet 150-250€ und schützt euch, falls der Fotograf ausfällt, das Wetter alles vermasselt oder ihr krankheitsbedingt absagen müsst.
Die 70-20-10 Budget-Regel
Eine gute Faustregel für die Budgetverteilung:
- 70% für "Must-Haves" (Location, Essen, Fotograf) – das sind die Basics, die funktionieren müssen
- 20% für "Nice-to-Haves" (Deko, Entertainment, Blumen) – schön, aber nicht überlebenswichtig
- 10% Notfall-Reserve – plant immer 10% extra ein. Irgendetwas geht immer schief oder wird teurer als gedacht
❓ Häufige Fragen zur Budget-Hochzeit
Ist eine Budget-Hochzeit "billig"?
Nein! Eine Budget-Hochzeit bedeutet clevere Prioritäten setzen. Eure Gäste erinnern sich an die Atmosphäre, das gute Essen, die Liebe zwischen euch – nicht daran, dass die Deko 50€ statt 500€ gekostet hat.
Wie sage ich Dienstleistern, dass mein Budget begrenzt ist?
Seid ehrlich! Sagt: "Unser Budget für Fotografie ist 800€. Können Sie ein Paket in diesem Rahmen schnüren?" Viele Dienstleister sind flexibler, als ihr denkt. Manche bieten kleinere Pakete an, die nicht auf der Website stehen.
Wo finde ich Inspiration für Budget-Hochzeiten?
Pinterest ist euer bester Freund: Sucht nach "budget wedding", "affordable wedding ideas", "DIY wedding decor". Auch Instagram-Hashtags wie #budgetwedding, #sparsamheiraten, #diyhochzeit zeigen echte Beispiele.
Kann ich auch mit 5.000€ heiraten?
Ja! Mit 5.000€ könnt ihr entweder eine kleine Hochzeit mit 20-30 Personen im Restaurant feiern oder eine DIY-Garten-Party mit 50 Gästen und Selbstversorgung machen. Es geht – wenn ihr bereit seid, selbst anzupacken.
✨ Fazit: Spart clever, nicht billig
Mit den 15 Tipps aus diesem Artikel könnt ihr realistisch 5.000-7.000€ sparen – ohne dass eure Hochzeit wie ein Spar-Event wirkt. Der Trick ist: Spart bei den Dingen, die euch nicht wichtig sind, und investiert in das, was euch wirklich am Herzen liegt.
Nicht jedes Paar braucht eine mehrstöckige Fondant-Torte. Nicht jedes Paar braucht ein 10-Stunden-Video. Nicht jedes Paar braucht 150 Gäste.
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